Phelsuma grandis - Was bedeutet das?

Phelsuma grandis ist die wissenschaftliche Bezeichnung für den Grossen Madagaskar Taggecko, eine Echse, die im Norden Madagaskars lebt. Seit 2009 gilt die Art nicht mehr als Unterart des Madagaskar Taggeckos. Deshalb heisst er nicht mehr Phelsuma madagascariensis grandis. Trotzdem wird die Art irrtümlicherweise noch häufig so genannt und auch verkauft. 


Er gilt als "Einsteiger" für angehende Terrarianer, ist also für Anfänger auf dem Gebiet Terraristik geeignet. Genau deshalb wird er auch so häufig in Terrarien gehalten. Er ist robuster als manch andere Arten, mit dem nötigen Wissen nicht allzu schwer zu pflegen und doch wunderschön. Trotzdem soll die Anschaffung nicht ohne vorheriges Auseinandersetzen mit dem Thema erfolgen!


Ich lebe in der Schweiz (Kanton ZH) und halte 1.1 Phelsuma grandis.
Bei mir können auch Nachzuchten erworben werden. 

Oben in der Navigation sind die wichtigsten Informationen zur Haltung des Grossen Madagaskar Taggeckos zu finden. Die Seiten weisen beim Anklicken auch noch Unterseiten (Rechts) auf.

 

Du darfst gerne Kommentare, Kritik und Lob oder Verbesserungsvorschläge im Gästebuch hinterlassen.

Reptilien/Terraristik-News

Da die Reptilien/Terraristik-News offensichtlich wenig Leute wirklich interessierten, wurde diese Funktion eingestellt. Die News bis im November 2013 werden trotzdem noch angezeigt:

Frau flieht vor Komodowaran - für TV-Show

25.11.2013 - In einer japanischen TV-Show flieht eine Frau immer wieder erneut vor tödlichen Gefahren.

 

Im Video ist zum Beispiel zu sehen, wie sie einen Komodowaran mit einem Stück Fleisch anlockt und dann vor ihm davonrennt. Dabei trägt sie einen Kimono. Dasselbe hat sie auch schon bei einem Alligator gemacht. Sinnlose Unterhaltung im Fernsehen ist also nicht nur hierzulande Standard: zum Artikel

Neueröffnung des Vivariums im Dählhölzli!

18.11.2013 - Im Berner Tierpark Dählhölzli ist das Vivarium vor zwei Tagen neueröffnet worden, was viele Besucher anzog.

 

Schlangen, Warane, Skinke, Agamen, Frösche und Kröten: Im Vivarium des Tierparks Dählhölzli gibt es seit vergangenem Samstag wieder einige verschiedene, exotische Tiere zu sehen. Ich persönlich bin positiv überrascht von den Anlagen, bis auf die der Grünen Nackenstachler, bei der leider ein Wasserteil zum Schwimmen, Tauchen und Fischen fehlt. Alle Vivarien sind relativ grosszügig dimensioniert, sowie üppig bepflanzt.

 

Es wird wohl noch lange dauern, bis Tiere in Vivarien wirklich artgerecht gehalten werden. Das Dählhölzli hat aber gegenüber anderen Zoos, Parks und vor Allem Reptilienausstellungen o.ä. einen Vorsprung gemacht und ich kann einen Besuch empfehlen - immerhin sollte man die artgerechte Haltung der Tiere auch finanziell unterstützen: zum Artikel

Ältester Kiefer einer Brückenechse gefunden

25.09.2013 - In Vellberg ist der älteste Knochen einer Brückenechse gefunden worden. Er lag 240 Millionen Jahre auf dem Grund eines Sees.

 

Der gerade mal ein Zentimeter lange Kieferknochen beweist, dass Brückenechsen schon vor den Dinosauriern lebten: zum Artikel

Krokodile angeschwemmt

19.09.2013 - In Mexiko wüteten gleich zwei Stürme. Sie erweiterten das natürliche Verbreitungsgebiet der Krokodile und schwemmte diese in Richtung Bevölkerung.

 

Während sich der Sturm "Ingrid" langsam beruhigt hat, wurde "Manuel" nun zum Hurrikan. Neben den 97 Todesopfern, die von den Stürmen schon gefordert wurden, hat die Bevölkerung nun ein weiteres Problem. Die Überschwemmungen treiben Krokodile in Menschennähe: zum Artikel

Falsche Ernährung für Bartagamen

13.09.2013 - Es ist kein Geheimnis, dass der Grossteil aller Bartagamen schlecht und alles andere als artgerecht gehalten wird. Focus.de wollte auf die falsche Ernährung von Bartagamen hinweisen und schnitt sich, wohl mit bester Absicht, ins eigene Fleisch. 

 

Im Artikel wird erklärt, dass ausschliesslich tierische Kost das Tier fett macht und Grünzeug eigentlich in der Ernährung überwiegen sollte. So weit so gut. Weiter unten wird dann aber auch schon wieder "gelbes und rotes Gemüse" empfohlen, was ja nicht weniger schlimm ist, als ganz auf Gemüse zu verzichten. Dass Gemüse und Früchte nie und nimmer auf den Speiseplan einer Bartagame gehören, sondern die richtige Ernährung nur durch getrocknete und frische Kräuter funktioniert, wird aber verschwiegen: zum Artikel

Sonnenplätze und Verstecke für Reptilien

13.09.2013 - In Fischingen wird etwas gegen die Bedrohung von einheimischen Reptilien getan. Ihr Lebensraum soll ausnahmsweise erweitert, statt zerstört werden.

 

Bis auf die Blindschleiche sind in der Schweiz alle Reptilien stark gefährdet. Das grösste Problem ist hierbei der fehlende Lebensraum, der ihnen vom Menschen genommen wird. Deshalb helfen jetzt in Fischingen Freiwillige Arbeiter mit, Sonnenplätze und Verstecke für Zauneidechse, Ringelnatter und Co zu errichten. Ein schöner Schritt, der auch etwas nützt:

zum Artikel

Akupunktur für Albino-Alligator

29.08.2013 - Im Aquarium von São Paulo, Brasilien, haust ein Albino-Alligator. Seine Rückenschmerzen werden mittels Akupunktur therapiert. 

 

Der Alligator Bino leidet schon seit seiner Geburt an Rückenschmerzen. Er konnte den Schwanz und die Hinterbeine zeitweise nicht mehr bewegen. Jetzt erhält er seit einem Jahr eine Akupunkturtherapie. Anscheinend wirkt diese auch. So kann er Schwanz und Hinterbeine wieder bewegen und scheint deutlich weniger zu leiden.

 

Für mich bleibt die Frage, ob der regelmässige Stress bei den Behandlungen die Sache wert ist oder ob man das Tier am besten von Anfang an erlöst hätte. Im Artikel findet sich auch ein Video in dem - wer hätte es gedacht - das Tier "beruhigend" gestreichelt wird. Wie lange es wohl noch dauert, bis der Mensch merkt, dass Streicheleinheiten bei einem Wildtier höchstens Stress auslösen...: zum Artikel

Auswirkungen von Haltungsfehlern

22.08.2013 - BILD zeigt den Einblick in Reptilien-Operationen. Das traurige daran ist, dass nicht irgendwelche Krankheiten Schuld an den Eingriffen tragen, sondern der Halter selbst. 

 

Zum einen ist eine Bartagame zu sehen, die Opfer von Paarhaltung wurde, obwohl Bartagamen Einzelgänger sind. Die Auswirkungen eines Bisses sind auf den Bildern zu sehen. Das gebissene Bein muss amputiert werden: Durch Unwissen des Halters. Ein zweiter Patient ist ein Chamäleon mit Hautkrebs. Oder anders gesagt, falsche UV-Beleuchtung oder Sicherheitsabstand.

 

Dass die Verfasser des Artikels selber auch nicht wirklich viel Ahnung vom Thema haben erkennt man daran, dass nach ihren Angaben die Bartagame zur "Gattung" der Schuppenkriechtiere (Squamata) gehört. Dabei ist dies eine Ordnung, der auch Schlangen, Skinke usw. angehören. Selbstverständlich gehört die Bartagame zur Gattung der Bartagamen (Pogona), was ja auch viel naheliegender ist: zum Artikel

Dressierte Krokodile in Basel

21.08.2013 - Mit einem "Krokodiltrainer" sollen die Australischen Krokodile im Zoo Basel dressiert werden. 

 

Das Ziel ist, die Krokodile mit Kommandos von A nach B zu bringen. So sollen sie in Transportbehälter o.ä. gelockt werden. Dabei hilft dem Zoo ein "professioneller" Krokodiltrainer. Ich persönlich halte nichts vom Dressieren von Reptilien. Es wird sich zeigen, ob die Ziele erreicht werden: zum Artikel

Schlangenfest in Indien

18.08.2013 - In Indien wird alljährlich das Fest der Schlange gefeiert. Die Inder sehen in Schlangen die fleischgewordene Göttin Manasa. 

 

Am Fest dreht sich alles um Schlangen. Auch traditionelle Schlangenbeschwörer sind natürlich anwesend. Das Fest zu Ehren der Göttin Manasa soll den Indern Glück in der Ernte bescheren und sie vor Unheil beschützen: zum Artikel

Krokodil mit Herzstillstand

13.08.2013 - Die riesigen Salzwasser- oder Leistenkrokodile können eine Stunde unter Wasser verbringen - möglich machts die Verlangsamung des Kreislaufs. 

 

Ein Salzwasserkrokodil reduziert beim Tauchen seinen Kreislauf auf bis zu 15 Herzschläge/Minute. Zum Vergleich: Das Herz eines Menschen schlägt ca. 80/Minute. Das heisst, sein Herz schlägt unter Wasser nur alle vier Sekunden ein Mal. Dies ermöglicht dem Krokodil, eine ganze Stunde, ohne zu atmen, unter Wasser zu verbringen. Ausserdem kann es sich bis zu einem Jahr aus den Fettreserven in seinem Schwanz ernähren. Mit dem verminderten Kreislauf und der Ernährung aus dem Schwanz werden monatelange Reisen durch den Ozean, oder das lange Warten auf Regen an Land möglich: zum Artikel

Krokodilteju-Nachzuchten in Wien

12.08.2013 - Nach Prag ist Wien erst der zweite Ort in Europa, wo Nachzuchten der Krokodiltejus das Licht der Welt erblickten. 

 

Bis jetzt blieben viele Versuche, diese Tiere zu züchten, erfolglos. Die Eier, welche von den Tierpflegern gefunden wurden, waren meist schon unbrauchbar, da das Weibchen sie einfach irgendwo in der Anlage fallen liess. Erst als die Tierpfleger ein "künstliches Termitennest" zur Ablage anboten, konnten sie drei Eier bergen - aus denen 167 Tage später der Nachwuchs schlüpfte: zum Artikel

Kölner wird von Klapperschlange gebissen

01.08.2013 - In Köln wurde ein Texas-Klapperschlangenhalter von seinem Tier gebissen. 

 

Der Mann hatte genaue Anweisungen, die bei einem Biss zu beachten sind, zuhause hinterlegt. Er konnte rechtzeitig ins Krankenhaus gebracht werden. Das Gegengift welches höchstens 6 Stunden nach dem Biss verabreicht werden muss, musste allerdings zuerst aus Hamburg eingeflogen werden: zum Artikel

Die Konkurrenz des Archäopteryx

31.07.2013 - Forscher streiten schon lange darüber, ob Archäopteryx noch Saurier oder schon Vogel war. Jetzt wurde bei noch mehr Sauriern das Potential zum Fliegen entdeckt. 

 

3-D Schädeluntersuchungen von verschiedenen Dinosauriern (vor Allem aus Asien) ergaben, dass auch andere Saurier als Archäopteryx ein genug grosses Hirn hatten, um für das Fliegen wichtige Fähigkeiten (wie eine scharfe Sicht oder Koordination) zu entwickeln: zum Artikel

Deutschlands einziger Albino Mississippi-Aligator

31.07.2013 - Im Rheinberger Terrazoo gibt es seit neuem ein Albino Mississippi-Krokodil zu besichtigen. Davon gibt es weltweit gerade mal 60 - 70 und es ist deutschlandweit das einzige. 

 

Das Tier kam auf einer Farm in Florida zur Welt und wurde dort zuerst mal drei Jahre lang, unter anderem mit Hackfleisch, falsch ernährt. Immerhin dagegen möchte der Terrazoo etwas unternehmen und das Tier natürlich füttern. Trotzdem finde ich es schade, dass das Tier nun zum Ausstellungsstück erklärt wird und unbedingt auf den Armen gestreichelt werden muss. Ausserdem wurde ein weiterer, lächerlicher Versuch angestrebt, das Krokodil zu "dressieren", damit es auf Klopfzeichen auf die Schnauze oder bestimmte Laute reagiert. Wie "toll" das klappt, ist im Video zu sehen: zum Artikel

Mit UV-Licht gegen Schildkrötenfang

24.07.2013 - Schildkröten sehen ultraviolettes Licht - Fische nicht. Das will man sich jetzt zum Schutz der Schildkröten zu Nutze machen.  

 

Tausende Schildkröten werden jährlich ungewollt mit Fischernetzen aus dem Wasser geholt und verenden dort elend. Viele davon sind sowieso schon bedroht.

Ein Test ergab nun, dass sich in einem Netz, welches mit UV-Leuchtioden bestückt wurde, viel weniger Schildkröten verirrten: zum Artikel

Aga-Kröte zerstört Krokodilpopulation

22.07.2013 - Die Aga-Kröte ist schon lange als Schädling in Australien bekannt. Jetzt fallen ihr auch Krokodile zum Opfer.

 

In den 1930er Jahren wurde die Aga-Kröte auf australischen Plantagen ausgesetzt, um Schädlinge zu bekämpfen. Damals hätte niemand gedacht, dass sie zum einen nichts gegen die Schädlinge ausrichten und zum andern ganze Populationen anderer Tiere auslöschen. Die Kröte verbreitete sich immer schneller auf dem Kontinent. Schlangen, Echsen, Vögel sahen das Tier als Delikatesse und mussten an ihrem Gift verenden. Das neuste Opfer ist ein australisches Süsswasserkrokodil, von dem jetzt schon ganze Populationen verschwunden sind: zum Artikel

Acht juvenile Boas gestohlen

21.07.2013 - Ein Einbrecher hat in Mühlendorf acht junge Schlangen gestohlen. Die Boas sind ungefährlich. 

 

Der Dieb gelang über den Keller in das Haus und raubte dort die Schlangen im Wert von Fr. 980.- aus dem verschlossenen Terrarium. Die Schlangen sind erst ca. 30 cm lang und an der roten Schwanzspitze zu erkennen: zum Artikel

Reptilien und Autounfall

19.07.2013 - Eine 23-jährige Autolenkerin baute aufgrund von Sekundenschlaf einen Unfall.

 

Dabei kam sie vom mittleren auf den rechten Fahrstreifen und kollidierte mit einem Sattelzug. Im Auto hatte sie in einer Box mehrere Reptilien und Spinnen. Eine Vogelspinne überlebte den Unfall und wurde geborgen. Über die restlichen Tiere an Bord ist nichts bekannt. Sie könnten entkommen oder umgekommen sein: zum Artikel

Neue Ur-Echse entdeckt

16.07.2013 - Forscher haben einen neuen Dinosaurier entdeckt. Er heisst Nasutoceratops titusi.

 

Der Saurier ist mit dem bekannteren Triceratops verwandt, weist zwei grosse Hörner und grosse Nüstern auf. Im folgenden Bericht wird er ständig und völlig übertrieben als "hässlich" dargestellt, wobei mir auch nach x-mal Betrachten der Bilder nicht klar wird, was an diesem Dinosaurier hässlich sein soll: zum Artikel

Reptilien illegal in Moskau

16.07.2013 - Über 140 Reptilien wurden auf einer Messe in Moskau gezeigt, vermutlich illegal.

 

Auf dem Messegelände WWZ in Moskau wurden 147 bedrohte Reptilien (134 davon Krokodile) von der Tierschutzbehörde beschlagnahmt. Sie bleiben vorerst auf dem Messegelände, bis die Messeveranstalter die Papiere dazu vorweist. Sollten sie das nicht können, bleiben die Tiere im Moskauer Zoo: zum Artikel

Reptil als Wachhund

16.07.2013 - In Australien rücken 1 x pro Woche Ranger wegen Reptilien, die Drogen bewachen, aus.

 

Im Norden Australiens benutzen Drogenhändler Schlangen und Krokodile, um ihre Ware zu bewachen. Sie "lauern" in Käfigen vor den Verstecken und sollen Polizei und Diebe aufhalten: zum Artikel

Schlange erschreckt Jungen

15.07.2013 - In St. Johann (Pongau) ist ein 16-Jähriger Junge in der Küche auf eine Schlange gestossen und hat sofort Polizei und Feuerwehr alarmiert. 

 

Was er nicht wusste: Bei der Schlange handelte es sich nur um eine Ringelnatter, die von den Beamten wieder in die Natur entlassen wurde: zum Artikel

Cannabis, Mietbetrug und keine Schlange

12.07.2013 - In Rahnsdorf rückte die Polizei wegen Mietbetrug zu einem Pärchen aus. Das Veterinäramt war auch dabei - weil das Pärchen auch noch illegal eine Schlange halten soll.

 

Von Pärchen, sowie unangemeldeter Schlange fehlt jedoch jede Spur. Stattdessen wurde ein leeres Terrarium gefunden. Überraschend fanden die Einsatzkräfte dann auch noch acht illegale Hanfpflanzen und das Pärchen wird nun schon für drei Vergehen gesucht: zum Artikel

Fisch- und Reptilienklinik

12.07.2013 - In München gibt es seit neuem eine Klinik für Aquarienfische und Reptilien. 

 

Auf 340 mbietet die Klinik 90 Patienten Platz: zum Artikel

Die Brückenechsen Neuseelands

09.07.2013 - Die lange Isolation Neuseelands brachte eine unglaubliche Flora (80% endemisch) und Fauna. Eine der Besonderheiten Neuseelands sind die, als lebende Fossilien bekannten, Brückenechsen. 

 

Diese Tiere sollen schon vor über 200 Mio. Jahren, zu Zeiten der Dinosaurier, gelebt und sich seit da nur minimal verändert haben. Brückenechsen können ein erstaunliches Alter erreichen. Sie haben einst auf der ganzen Welt gelebt, jetzt sind sie nur noch auf Neuseeland zu finden. Auch da schwindet die Population jedoch, vor Allem durch eingeschleppte Fressfeinde wie Hund und Katze. Glücklicherweise gelingen aber immer wieder Zuchtversuche: zum Artikel

Ursprung des Schildkrötenpanzers

09.07.2013 - Forscher rätselten lange darum, woher der Schildkrötenpanzer kommt. Jetzt scheinen japanische Forscher die Antwort gefunden zu haben.

 

Der Schildkrotenpanzer soll sich nämlich im Laufe der Evolution allein aus dem Endoskelett (genauer Brustkorb, Rippen) entwickelt haben und nicht wie bisher angenommen aus einer Kombination aus Endo- und Exoskelett. Somit sind die Schildkröten näher mit heutigen Reptilien verwandt als angenommen:

 

zum Artikel - bei Tiroler Tageszeitung

zum Artikel - bei derStandard.at

Mann spaziert mit Python

09.07.2013 - In Schleswig geht ein Mann mit seiner 4-Meter Python Gassi.

 

Er sagt, er wolle nur mit ihr spazieren. Wenn man sich die Artikel in den Zeitungen ansieht, scheint es wieder nur an die Sensation an sich zu gehen. Von Stress für das Tier o.ä. ist keine Rede. Schade, dass solche Menschen an Tiere kommen: 

 

zum Artikel - bei berliner-kurrier.de

zum Artikel - bei focus.de

zum Artikel - bei t-online.de

Rauchender Tierarzt

09.07.2013 - Der Leiter der Münchner Reptilienauffangstation raucht 30 - 50 Zigaretten am Tag; und das in seinem Büro, zwischen Schlangen, Schildkröten und Fischen.

 

Er selber sieht darin kein Problem. Die Tiere hätten keine Verhaltensänderungen gezeigt und auch ein totes Tier, welches untersucht wurde, zeigte keine Anzeichen von Schädigung durch die Zigaretten:

 

zum Artikel - bei Süddeutsche.de

zum Artikel - bei welt.de

«Strubeli» in Gefahr

27.06.2013 - Im Tierheim Strubeli bangen 150 Tiere, darunter Katzen, Hunde, Nager und Reptilien um ihren Platz.

 

Die neue Tierschutzverordnung fordert einen Umbau, welchen sich das Tierheim nicht leisten kann. Es fehlen Fr. 90'000: zum Artikel

Der Komodowaran - ein reinliches Tier

27.06.2013 - Amerikanische und australische Forscher haben festgestellt, dass Komodowarane keine Helfer bei der Jagd in Form von Bakterien einsetzen.

 

Bisher nahm man an, dass sich durch verwestes Fleisch zwischen den Zähnen Bakterien bilden, die beim gebissenen Opfer eine Blutvergiftung verursachen kann. Tests ergaben nun, dass sich im Mund des Warans keine gefährlichen Bakterien bilden. Beim Beobachten des Verhaltens fällt sogar auf, die Tiere putzen sich die Zähne: zum Artikel

Ausgesetzte Reptilien

24.06.2013 - Immer mehr Reptilien werden von privaten Haushalten ausgesetzt. Die Halter sind mit den Tieren überfordert und wissen nicht wohin damit.

 

Vorallem im Winter haben solche Tiere keine Chance. Die Auffangstationen müssen den Reptilien immer mehr Platz bieten und immer mehr verschiedene Arten versorgen: zum Artikel

Amphibienleitwerk im Aargau

17.06.2013 - Die Dätwilerstrasse muss jedes Jahr gesperrt werden, damit Frösche bei ihrem Laichzug keine Autos zu fürchten haben. Jetzt will man eine andere Lösung gefunden haben.

 

Es soll ein Amphibienleitwerk errichtet werden, dass die Tiere sicher zu ihrem Ziel leitet, ohne dass diese dem Verkehr in die Quere kommen. Die Kosten dafür belaufen sich auf Fr. 527'000.-, sind aber dafür einmalig, im Vergleich zu den sich häufenden Kosten der jährlichen Strassensperrung: zum Artikel

Möglicher Vorfahre der Schildkröte

15.06.2013 - Forscher haben möglicherweise einen Urahn der heutigen Schildkröten gefunden.  

 

Wie weiter unten schon berichtet, haben sich die Schildkröten in ihrer Entwicklung schon sehr früh von anderen Reptilien abgespalten. Jetzt sehen Forscher in Eunotosaurus africanus einen Vorfahren der gepanzerten Reptilien: zum Artikel

6 Pythons geschmuggelt

14.06.2013 - Die Grenzkontrolle entdecke in einem Auto, das die Grenze richtung Schweiz passierte, mehrere Königspythons.

 

Die Schlangen wurden in einzelne Plastikbehälter transportiert. Nach WA sind die Tiere geschützt und dürfen nicht ohne Bewilligung und Papiere importiert werden.

Von beidem fehlte jede Spur: zum Artikel

Verwahrloste Kinder zwischen Reptilien gefunden

11.06.2013 - In Hohen Neuendorf fand die Polizei zwei Kinder sowie deren alkoholisierte Eltern (41 u. 29), einige Reptilien und ein dreckiges Haus.

 

Die Kinder wurden mittlerweile untersucht und betreut. Neben den Kindern lebten auch Kornnattern und mehrere Leguane (10-15 in einem Terrarium) im verschmutzten Haus unter übelsten Bedingungen. Wieder einmal Zündstoff für Gegner der Terraristik: zum Artikel

Einschränkungen im Wildtierhandel

09.06.2013 - Die SPD und die Grünen wollen die Einfuhr von Wildfängen stark einschränken.

  

Damit sollen keine gefährlichen oder krankheitserregenden Tiere in die EU eingeführt werden. Die Argumente klingen sinnvoll, andere sehen eine Bedrohung im Hobby Terraristik: zum Artikel

Tokeh oder Phelsuma?

03.06.2013 - neues-Deutschland.de berichtet über die weiter unten erwähnten Verwendungszwecke von Tokehs.

  

Verwunderlich dabei ist das Bild, dass den Artikel ziert. Eine Nahaufnahme von Phelsuma grandis mit der Bildunterschrift "Tokeh-Gecko". Interessant, wie sehr sich die Journalisten da mit dem Thema befasst haben: zum Artikel

Rekordschlange in Florida erlegt

22.05.2013 - Florida kämpft seit längerem mit einem Tier, das ursprünglich nicht von dort kommt, wo es jetzt ist: Der Tigerpython.  

 

Die Schlange verdrängt einheimische Arten. Deshalb wird sie gejagt. In der "Python Challenge" wird vom Staat eine Woche zur Jagd aufgefordert und es geht darum, so viele Tigerpython wie möglich zu erlegen. Nun wurde ein Rekordexemplar von fast 6 Metern Länge gefangen: zum Artikel

3-Meter Boa gehört dem Finder

06.05.2013 - Die in Allschwil (BL) "gefundene" Boa Constrictor gehört dem Finder selbst.

 

Die drei Meter lange Schlange gehörte dem Mann, der sich bei der Polizei als Finder ausgab. Er sei mit der Grösse der Schlange überfordert gewesen: zum Artikel

3-Meter Boa gefunden

30.04.2013 - In Allschwil (BL) wurde eine drei Meter lange Boa Constrictor gefunden.

 

Die Schlange wurde gefunden und der Polizei übergeben, ihr Zustand ist in Ordnung und sie ist gut genährt. Ob das Tier abgehauen ist, oder ausgesetzt wurde, sowie der vorherige Besitzer sind unbekannt: zum Artikel

Schildkröten - keine gewöhnlichen Reptilien

29.04.2013 -  Schildkröten zählen nicht, wie bisher angenommen, zu den gewöhnlichen Reptilien.

 

Sie haben sich schon vor sehr langer Zeit von der Entwicklung anderer Wirbeltiere abgespaltet. Unter anderem bildeten sie den Panzer und einen extrem feinen Geruchsinn: zum Artikel

Schonende Tötung von Reptilien

26.04.2013 -  Ein 2010 ausgestrahlter Bericht zeigte die grausamen Tötungen von Reptilien zur Ledergewinnung in Asien. Danach wurde schnell bekannt, dass diese Umstände weltweit nicht besser sind.

 

Jetzt will man handeln und eine Norm zur legalen Tötung von Reptilien schaffen. Akzeptierte Methoden sollen zum Beispiel das Erschiessen oder fachgerechte Vergiften sein:

 

zum Artikel - bei Tierwelt

zum Artikel - bei admin.ch

Riesenschildkröten-Nachwuchs in Zürich

18.04.2013 - Erneut ist im Zoo Zürich die Nachzucht von Galapagos-Riesenschildkröten gelungen.   

 

Drei kleine Schildkröten (80 g) sind geschlüpft. Zürich ist immer noch der einzige Ort (abgesehen von Amerika), wo die Nachzucht gelingtzum Artikel

Tokeh bedroht durch Wunderheiler

18.04.2013 - Der Tokeh gilt in asiatischen Ländern als Wunderheilmittel gegen HIV, Asthma und andere Krankheiten. Seit diese Behauptung in den Raum gestellt wurde, gab es einen Boom auf getrocknete Geckos.    

 

Zahlreiche Tiere werden illegal transportiert. Der Bestand ist noch nicht ernsthaft gefährdet, man weiss aber nicht, wie lange das noch so geht:


zum Artikel - bei Umwelt Journal

zum Artikel - bei derStandard.at

zum Artikel - bei Süddeutsche.de

Die unberührten Galapagos-Inseln

09.04.2013 - Auf den Galapagos-Inseln sieht es noch fast aus wie zur Urzeit. Echsen, Robben, Flamingos usw. besiedeln die Inseln.  

 

Ein interessanter Beitrag zur Fauna der Galapagos-Inseln: zum Artikel

Wie Geckos auch auf Nassem haften

02.04.2013 - Man weiss schon lange, das Geckos mit ihren Subdigitallamellen an glatten Oberflächen haften. Jetzt haben Forscher aber auch herausgefunden, wieso sie an nassen Blättern, jedoch nicht an nassen Scheiben haften können.

 

Die Lösung ist ein Luftpolster zwischen wasserabweisender Oberfläche und Geckopfote: zum Artikel

Anakonda ausgesetzt

30.03.2013 - In Schwabing wurde eine ausgesetzte Anakonda samt Terrarium gefunden - tot 

 

Als die Leute der Münchner Auffangstation für Reptilien ankamen, mussten sie feststellen, dass das Tier schon tot ist. Es ist aber unklar, ob die Schlange tot ausgesetzt wurde, oder zuerst noch lebte und dann verfrieren musste: zum Artikel

Salmonellengefahr durch Reptilien

30.03.2013 - Das Robert-Koch-Institut berichtet über die Übertragung von Salmonellen durch Reptilien. 

 

Anscheinend ist vor Allem die Anzahl betroffener Kinder gestiegen, seit Reptilien immer begehrtere "Haustiere" werdenzum Artikel

 

Die Reptilia von Dezember 2012 / Januar 2013 beschäftigte sich etwas genauer mit Reptilien als Infektionsquelle für den Menschen. Wer sich dafür interessiert, sollte sich die Ausgabe mal anschauen: zum Artikel

Meldepflicht für Schlangen und Skorpione

24.03.2013 - Das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen will Gesetze zur Haltung von Reptilien und Co schaffen.

 

In vielen deutschen Bundesländern sind exotische Tiere ohne weiteres im Baumarkt erhältlich. Die Zustände im Zoohandel sind noch kritischer als in der Schweiz. Nordrhein-Westfalen will jetzt ebenfalls Meldepflichten und andere Gesetze zur Haltung der Tiere einführen. Meiner Meinung nach kein schlechter Schritt: zum Artikel

"Kobra im Ofen, Python im Sack"

24.03.2013 - Das Greenpeace-Magazin berichtet über indonesische Schlangenhändler.

 

Wie auch die meisten anderen Reptilien, werden die Schlange dort nicht fachgerecht (oder sogar illegal) gefangen und weiterverarbeitet. Bis zu 100 Kobras am Tag werden gefangen und gehäutet. Das Fleisch wird als Essen exportiert, die Haut zur Herstellung von Handtaschen usw.: zum Artikel

Reptilexpo zieht nach Wald ZH

22.03.2013 - Schon länger ist bekannt, dass die Reptilexpo auf Grund des Geruchs nicht an ihrem jetzigen Standort in Egg ZH bleiben kann.

 

Marc Jaeger hat mittlerweile für seine Ausstellung eine vorübergehende Bleibe in Wald ZH gefunden: zum Artikel

Krokodile im Keller - Giftfrösche im Terrarium

22.03.2013 - Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung veröffentlicht einen Artikel über die Haltung von Exoten und die Meldepflicht für geschützte Arten, die häufig "vergessen" wird: zum Artikel

Traurige Haltung von Bartagamen in KITA

20.03.2013 - In der "Jona-KITA" werden Bartagamen total falsch gehalten und so den Kindern einen schlechten Eindruck der Reptilienhaltung vermittelt. Die Tiere werden falsch ernährt, erhalten Freigang, die Kinder dürfen mit ihnen spielen und die Stressfärbung interessiert Keinen. Zu allem Überfluss sind es vermutlich zwei Männchen. 

 

Für mich zeigt das ein weiteres Mal, wie viel zu einfach man an exotische Tiere kommt. Das auch die Journalisten keine Ahnung von dieser Tragödie haben, zeigt der Artikel, in dem das Ganze positiv dargestellt wird: zum Artikel

Immer öfter Reptilien als Haustiere

20.03.2013 - "Reptilien wie Schlangen, Geckos oder Chamäleons sind als Haustiere immer beliebter. Die aufwändige Pflege der Tiere wird aber oft unterschätzt. Deshalb werden sie leider auch oft ausgesetzt, beobachten Tierpfleger aus deutschen und österreichischen Zoos." - ORF 

 

Ein Artikel über das Wachstum des Hobbys Terraristik mit einem informativen Video zum häufigen "Missbrauch" von Reptilien: zum Artikel

Aktuelles

Ich bin momentan mit dem Bau eines neuen Terrariums beschäftigt und erstelle dabei eine Anleitung für euch.  Den Fortschritt könnt ihr hier mitverfolgen. Klickt dafür einfach auf:

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Phelsuma grandis - Haltung, Pflege und
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Terrarienbeschriftung
Falls du gerne eine Beschriftung mit kurzem Steckbrief für dein Grandis-Terrarium willst, kannst du sie hier herunterladen. Das Bild lässt sich (z.B. mit Microsoft Word) problemlos an eine gewünschte Etikettengrösse anpassen.
Terrarienbeschriftung.jpg
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Kontakt

Bei Interesse an Nachzuchten:

p.grandis@hotmail.com

 

Momentan habe ich 2 Jungtiere abzugeben. (Stand: 26.07.2014)

 

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